Erfahrungen & Bewertungen zu Plastische Chirurgie Dr. Giessler

Retuschiert für das Netz – Verstärken soziale Medien unseren Drang nach Schönheit?

Retuschiert für das Netz – Verstärken soziale Medien unseren Drang nach Schönheit?

Ein ebenmäßiges Hautbild, große Brüste, eine schlanke Taille und sinnlich volle Lippen – das sind optische Eigenschaften, die sich viele Mädchen und Frauen wünschen. Das ist sicher kein neues Phänomen, denn Schönheitsideale existieren so oder so ähnlich schon seit langer Zeit. Heute aber scheinen wir, mehr denn je davon umgeben zu sein. Social Media Plattformen wie Instagram oder Facebook basieren zu einem Großteil auf der Selbstdarstellung und die soll natürlich möglichst positiv ausfallen – auch wenn dafür nachgeholfen werden muss.

Das perfekte Bild

Für viele Jugendliche, ganz besonders für viele Mädchen und junge Frauen, ist das Ansehen und selber Posten von Bildern auf Social Media Plattformen heute ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Dabei geht es natürlich um Attraktivität. Wie ihre prominenten Vorbilder, setzen sich junge Mädchen für den eigenen Internetauftritt in Szene. Für das perfekte Bild wird dabei nicht nur Make-Up eingesetzt. Die Bilder werden nachbearbeitet, damit vermeintliche Makel verschwinden. Das Ergebnis ist ein eigener Kosmos aus scheinbar makellosen Körpern und Gesichtern.

Natürlich wissen die meisten Jugendlichen, dass das, was am Ende im Internet zu sehen ist, bearbeitet wurde und nicht mehr der Realität entspricht. Dennoch verkörpert das Bild ein scheinbar erstrebenswertes Ideal mit dem die jungen Erwachsenen immer wieder konfrontiert werden. Ein solches Idealbild würden sie oftmals auch im realen Leben gern erreichen – und wären dafür sogar bereit, mit Schönheitsoperationen nachzuhelfen.

Umfragen unter Schönheitschirurgen haben ergeben, dass soziale Medien und der Trend zur Bildbearbeitung die Nachfrage in den Praxen erhöhen. Das eigene Aussehen für den Online-Auftritt zu verbessern, wird ein immer häufiger genanntes Motiv für einen gewünschten Eingriff. Und manchmal wird sogar das nachbearbeitete Selfie als Wunschergebnis präsentiert.

Kein wirklich neues Phänomen

Der Schönheitswahn im Internet ist ein Trend, der so manchem bedenklich, ja sogar gefährlich, erscheint. Denn der Drang zur Perfektion löst sicherlich so manchen OP-Wunsch aus, der als unnötig bezeichnet werden darf und dessen Erfüllung, den Fokus vielleicht nur auf den nächsten vermeintlichen Makel verschiebt, statt wirklich ein gesundes Selbstbewusstsein zu fördern.

Wirklich neu ist das Phänomen aber nicht, denn Schönheitsidealen wurde immer schon nachgeeifert. Und immer schon nahmen Menschen dafür auch Unannehmlichkeiten und sogar Risiken in Kauf. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass ungesunder Schönheitswahn nicht neu ist. Ein bekanntes Beispiel ist das über Jahrhunderte populäre Korsett, das nicht nur unbequem war und zu Atemnot und Ohnmacht führte, sondern den Körper deformierte und Organe verschob. Ein weiteres Beispiel stammt aus dem alten China. Dort galt für Frauen einst ein sehr kleiner Fuß als Schönheitsideal. Dafür wurden Füße einschnürt, Knochen gebrochen und lebenslange Behinderungen in Kauf genommen.

Auch andere Kulturen der Gegenwart machen deutlich, dass Schönheitstrends nicht an soziale Medien gebunden sind. In Mauretanien beispielsweise werden Mädchen heute noch unter Extrembedingungen „gemästet“, um möglichst dick – und damit nach lokaler Ansicht attraktiv – zu werden. Es gibt zahlreiche solcher Beispiele.

Der Wunsch den eigenen Körper an Schönheitsideale anzupassen, ist also vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Mit der Verbreitung des Internets und der ständigen Weiterentwicklung moderner Medizin sind die Möglichkeiten bei uns heute andere, das Prinzip aber letztlich noch das gleiche.

Präsentation schlägt Perfektion

Plastische Eingriffe erscheinen im Vergleich zu anderen Methoden fast schon unspektakulär. Sie unterliegen, zumindest hierzulande, medizinischen und ethischen Richtlinien.

Seriöse Plastische und Ästhetische Chirurgen, wie Dr. Svenja Giessler, führen Eingriffe nicht leichtfertig durch, sondern besprechen die Motive der Interessenten oder Interessentinnen und die Sinnhaftigkeit eines Eingriffs im Vorfeld genau. Ein Trend zu unnötigen Schönheitsoperationen an Jugendlichen ist also schon aus diesem Grund nicht zu befürchten. Leiden Jugendliche oder Erwachsene jedoch unter ihrem Aussehen, steht Frau Dr. Giessler für eine kompetente Beratung zur Verfügung. Nicht immer müssen es invasive Verfahren sein – auch minimalinvasive Methoden können erste Erfolge versprechen.

Und: Unser Weltbild und unsere Auffassung von Ästhetik und Schönheit sind durch das Internet und seine Möglichkeiten bunter und diverser geworden. Viele Menschen widersetzen sich auch im Internet dem Trend zum (meist unerreichbaren) Ideal, zeigen sich bewusst ungeschönt und ernten oft gerade dafür viel Anerkennung. „Body Positivity“ lautet das Schlagwort unter dem Menschen bei Instagram ihre Falten, Pickel, Speckröllchen, Narben und Schwangerschaftsstreifen offen zeigen.

Die Ideale sind heute viel weniger eng gesteckt und unterliegen keinem Diktat mehr. Schönheit ist in vielerlei Hinsicht mehr eine Frage der Präsentation als der Perfektion geworden und wird damit so schnell wohl kaum einen OP-Wahn auslösen.

PLASTISCHE UND
ÄSTHETISCHE CHIRURGIE IN MÜNCHEN

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